Farben wirken ganzheitlich auf Körper, Seele und Geist. Sie können uns entspannen oder stimulieren und unsere physische und psychische Gesundheit kräftigen. Farben wurden schon von frühen Philosophen als "Arznei der Himmelsapotheke" betitelt. Sie beeinflussen den Menschen mit allen seinen Sinnen.

Farben kann man auf unterschiedliche Weise bewusst aufnehmen. Die direkte Aufnahme über Augen und Haut wirkt am intensivsten. Weitere Möglichkeiten sind über die Bekleidung, Ernährung oder das Sonnenlicht.

Farbtherapie,
eine der ältesten Heilmethoden!

Die Farbtherapie - der gezielte und therapeutische Einsatz von Farben - kann u.a. bei folgenden Krankheiten helfen:

  • Depressionen
  • Ängste
  • Erschöpfungszustände
  • Schlafstörungen
  • Erkrankungen der Glieder
  • rheumatischen Beschwerden

Die Geschichte der Farbtherapie

Die Farbtherapie ist eine der ältesten Behandlungsmethoden. Sie basierte ursprünglich auf der heilenden Wirkung des Sonnenlichts, das von vielen alten Kulturen zur Linderung der verschiedensten Beschwerden eingesetzt wurde. Große Kulturen des Altertums pflegten den Sonnenkult und glaubten an die überirdische Heilkraft der Sonne. Isaac Newton (1643-1727), einer der bedeutensten Naturwissenschaftler, gelang in seinem Prismenversuch die Zerlegung des weissen Lichts in seine sieben Spektralfarben. Das Naturgesetz besagt folgendes: Wenn weißes Licht auf ein Prisma fällt, so erscheint es in den Farben des Regenbogens und wenn man die Farben dann wieder durch ein umgekehrtes Prisma lenkt, vereinigen sich diese wieder erneut zu weissem Licht. Johann Wolfgang v. Goethe versuchte 100 Jahre später das Geheimnis der Farben zu ergründen und forschte nach speziellen Wirkungen der Farben auf die Menschen. Er kam zu der Erkenntnis, dass Farben auf die menschliche Psyche wirken und dass zwischen Farben und Empfindungen ein enger Zusammenhang besteht.